Vorstellungen von Lehramtsstudierenden zum Physikunterricht

Autor(en)
Ilse Bartosch
Abstrakt

Das Vorwissen spielt nicht nur beim Erlernen von physikalischen Konzepten, sondern auch in der Entwicklung des Professionswissen (PCK) von Lehramtsstudierenden eine entscheidende Rolle. Diesem Vorwissen, das in der Literatur oft auch als „implizite Theorien“ bezeichnet wird, wird im aktuellen PCK-Modell die Rolle eines Filters zugeschrieben, der das im Lehramtsstudium vermittelte wissenschaftliche Wissen auf dem Weg zum unterrichtlichen Handeln transformiert. Für die Aufschließung dieses impliziten Wissens wurde eine ikonographische Methode gewählt: Zu Beginn des Begleitseminars zur Schulpraxis sollten die Studierenden ein Bild zeichnen, das darstellt, wie sie in 10 Jahren vor der Klasse stehen werden. Nach der Präsentation vor der Seminargruppe wurde die Zeichnung schriftlich reflektiert. Zur Analyse der Zeichnungen wird die dokumentarische Methode (Bohnsack, 2013) herangezogen. Die Voruntersuchung eines Samples von 10 Zeichnungen weist darauf hin, dass der Mehrheit der Studierenden die Interaktionen zwischen ihnen und den Schüler_innen ein wichtiges Anliegen ist, zum Teil unterstreichen die angehenden Lehrkräfte die Bedeutung der Lehrperson und machen sie zum Zentrum des Geschehens, zum Teil ist die gemeinsame Arbeit der Lernenden ein bedeutsamer Aspekt.

Organisation(en)
Experimentelle Grundausbildung und Hochschuldidaktik
Publikationsdatum
09-2019
ÖFOS 2012
Fachdidaktik Naturwissenschaften
Schlagwörter
Link zum Portal
https://ucris.univie.ac.at/portal/de/publications/vorstellungen-von-lehramtsstudierenden-zum-physikunterricht(c4656e40-e566-42e2-a676-83f328cfc39b).html